Jürgen und ich hatten spontan die gleiche Person im Verdacht
Gestern Abend war es bei den Pferden doch schon so spät, dass es uns zu dunkel war, um noch Mamas Grab aufzuräumen, die ja gestern Geburtstag hatte und 96 geworden wäre, wenn sie noch leben würde.
Deshalb waren wir heute vor der ersten Pferderunde dort, um die viel zu wild wachsenden Buntnesseln auszureißen und dann zu schauen, was wir statt dessen denn dazwischen pflanzen.
Weil Jürgens Eltern kein Grab haben, ist Mamas Grab auch symbolisch für Lilo und Hans da.
Mamas Grabengel, den sie ja nun schon ungefähr 5 Jahre dort stehen hatte und den meine Leser sicherlich alle aus unserem Blog-Beiträgen kennen, war weg, als wir kamen.
Eigentlich dürfte er schlecht zu sehen gewesen sein, denn schon beim letzten Besuch hatten ihn die Buntnesseln ja regelrecht überwuchert.
Grabräuber haben den sicher nicht geklaut, auch wenn wir im ersten Moment vermuteten, das wäre so und auch immer gedacht haben, sowas kann sicher mal passieren.
Rein theoretisch könnte man zwar Grabengel und anderen Grabschmuck verkaufen und zu Geld machen, aber dass es keine Grabräuber gewesen sein werden, wurde Jürgen und mir schnell klar, als wir uns umschauten.
Um Euch zu zeigen, dass nirgends sonst die Grabengel und der Grabschmuck fehlten, habe ich in der Umgebung einmal nur ein paar Beweisfotos gemacht. Ich hätte noch 100 andere ganz in der Nähe machen können, wo auch nichts fehlte und so war wie sonst auch immer.
Dass jemand ausgerechnet Mamas Grabengel entwendet hat, ist totsicher Grabschändung.
Und ein Motiv dafür sowie die Kenntnisse darüber, wo genau denn Mamas Grab eigentlich ist, das hat zusammen nur eine einzige Person, die wir kennen.
Und genau diese Person habe ich heute nun zum dritten Mal angezeigt, dieses Mal nun wegen Grabschändung und Grabraub, denn Diebstahl ist es zum Vandalismus an sich ja außerdem, wenn man einen Grabengel stiehlt.
Jürgen und ich haben uns angeschaut und beide im gleichen Atemzug gesagt, so primitiv ist nur eine Person, die wir kennen, und auch nur diese eine Person weiß genau, wo das Grab liegt und war auch oft genug dort.
Als Mama Anfang Oktober 2011 dort begraben wurde, waren nicht viele Menschen dabei.
Drei meiner Kinder, zwei meiner Enkelkinder, ein befreundetes Ehepaar und eine damals sehr enge Freundin, die mich ja nichtmal im Krankenhaus, als meine Mutter damals im Sterben lag, in Ruhe gelassen hat, sondern sich laufend dazwischen drängelte als sei sie der wichtigste Mensch überhaupt in meinem Leben und nicht begriff, wie sehr mich das gestört hat, waren damals bei der Beerdigung meiner Mutter dabei.
Meine Kinder haben keinen Grund zur Grabschändung auf dem Grab meiner Mutter. Mit denen läuft es in der letzten Zeit sogar besser als damals. Meinen Kindern könnte ich bestenfalls vorwerfen, dass sie sich nicht allzu viel um das Grab ihrer Oma kümmern und deshalb möglicherweise gar nicht mehr genau wissen, wo es denn konkret liegt.
Das Ehepaar, das damals dabei hat, hat erst recht keinen Grund sowas zu tun, denen haben wir in den letzten Tagen recht eifrig geholfen, weil sie Hilfe brauchten.
Aber die Person, die sich uns jahrelang regelrecht aufgedrängt hat, bis wir sie schließlich mürbe geworden dann als Freundin angenommen haben und uns dann plötzlich in den Rücken fiel, als wir tatsächlich einmal Hilfe gebraucht hätten, die hat ein Motiv dafür, das zu tun.
Falls sie es nicht selbst war, weiß allenfalls noch ihr aktueller Lebensgefährte genau, wo das Grab meiner Mutter ist, da sich Gräber von anderen Menschen, denen sie sich verbunden fühlt und wo sie genauso wie bei meiner Mutter zuweilen Schnittblumen hinterlassen hat, in der Nähe befinden und er sie öfter hin gefahren haben könnte. Nur sie selbst oder aber er könnten der Frau, die wir ja nun auch schon mehrfach angezeigt haben, weil sie uns nicht in Frieden lässt, ansonsten verraten haben, wo meine Mutter begraben liegt.
Denn auch wenn ich das Grab meiner Mutter häufig in meinen Blog-Beiträgen im Internet zeige.
Es ist für einen Außenstehenden daran nicht abzulesen, wo genau es sich auf einem der Preetzer Friedhöfe befindet. Ich zeige ja immer nur die kleine Ecke, wo es liegt.
Und diese Ecke kennt nur eine Person genau, weil sie sich dort oft aufhält und allenfalls noch ihr Lebensgefährte, der aber eigentlich kein Motiv haben kann, so etwas zu tun.
Deshalb habe ich heute auch diese Person wegen Grabschändung angezeigt und dabei geschrieben, nur sie hat das Motiv und die Kenntnisse dazu.
Grabräuber, die Grabengel zum Verkaufen gesucht haben, waren es definitiv nicht, denn die hätten dann ja nicht nur gezielt unseren Grabengel gestohlen, der alt und verwittert und längst nicht mehr so schön war wie viele neue Grabengel ganz in der Nähe, die alle noch da sind.
Wütende Grüße mit noch wütenderen Gedanken an eine Frau, die bei Facebook damit prahlt, sie sei ja eine so zuverlässige Freundin, aber eine gefährliche Feindin.
Ich hoffe, diese Feindin landet deshalb bald im Knast, denn sie geht allmählich zu weit mit ihren Aktionen.
Renate