Mittwoch, 14. März 2018

Kalli ist auch sehr traurig ...

... und er ist nicht der Einzige

 Kalli ist nur einer unserer besonders guten Freude, der sehr traurig ist, weil wir mit unseren Pferden jetzt auf unserer schönen Pachtweide nicht mehr bleiben können.

Es gibt da zum Beispiel auch noch Ines, Toddy und die kleine Stella, die immer so gerne auf Chiwa geritten ist, auch wenn ich sie im Blog nie auf Fotos gezeigt habe, Anke und ihre große Familie oder Maggie.

 Alle diese Menschen haben es geliebt, einfach ab und zu gemeinsam mit uns bei den Pferden zu sein, bei Kaffee und Kuchen, beim Grillen oder einfach einem netten Klönschnack zwischen unseren Pferden.



 Alle diese Menschen wissen auch aus der Erfahrung, oft bei uns gewesen zu sein, wie wir mit unseren Pferden in der letzten Zeit auf genau dieser Pachtweide umgegangen sind.

 Und alle diese Menschen haben sich schon genauso wie wir auf den Frühling gefreut, wenn wir wieder die Gartenmöbel und den Sonnenschirm mit zu den Pferden genommen hätte, um dort ab und zu ihre Freizeit mit uns und unseren Pferden zu verbringen.

 Auch Maike und ihre Familie,  die zuletzt als Reit- und Tüdelbeteiligung bei uns waren und die ich hab wegschicken müssen, weil ihre Kinder mit unserer schwierigen Prima einfach nicht klar kamen und die sich dann nicht mehr hat anfassen lassen, hatte eine Idee, wie man uns hätte helfen können.

Die wäre nur unter den Umständen dieses Kesseltreibens gegen uns nicht das, was realisierbar gewesen wäre. Das Unterbringen auf einem Gnadenhof, auch wenn er weit weg ist, ist für die Pferde sicherer.

 Aber ich bin glücklich, dass auch sie an uns gedacht hat und sich Gedanken darüber gemacht hat, was wir mit Prima und Chiwa machen können und genauso, dass ihre ganze Familie die Pferde, weil sie jetzt weit weg sein werden, sehr vermissen wird.

 Tja .. wir werden sicher einen anderen Weg finden, um mit diesen Freunden weiter Kontakt zu haben und auch mal zusammenzusitzen, Kaffee zu trinken oder zu grillen und so weiter.

 Trotzdem versteht keiner von ihnen, warum man uns das alles kaputt gemacht hat und keiner versteht, warum reines Internet-Mobbing so ernst genommen werden kann.

 Na ja .. noch haben wir die alltägliche Routine bei unseren Pferden .. in ein paar Tagen wird das nicht mehr so sein und es gibt Dutzende Menschen, die beten, dass unsere Prima sich an dem Tag, wo es dann losgeht, auch wird verladen lassen, denn das könnte unser größtes Problem werden.

Alles andere ist inzwischen schon alles organisiert worden.

Tja ...so ist an nur wenigen Tagen einfach ein schöner Traum vom nächsten Frühling/Sommer/Herbst mit Kaffeeklatsch und Grillen mit Freunden bei unseren Pferden einfach gestorben.

Warum? Ja jemand hat das seit 2 Jahren so gewollt und momentan gewonnen.

Bei dem Mob handelt es sich nur um lauter Mitläufer .. wir wissen aber, von wem das alles ursprünglich ausging.


Momentan spielt aber das keine Rolle, momentan ist einfach wichtig, dass Chiwa und Prima in ein paar Tagen gut in ihren neuen Zuhause ankommen.

Dass sie es da wirklich gut haben werden und vielleicht sogar sicherer sind als bei uns zwei alten Leuten, die mit Pech vor ihnen sterben könnten, da sind wir sicher.

Trotzdem wird das alles für uns selbst verdammt ungewohnt werden, denn das Versorgen der Pferde ist in den vergangenen Jahren für Jürgen und mich zum Lebensinhalt geworden.

LG
Renate

Kommentare:

  1. Christian Barthel15. März 2018 um 01:41

    Hallo, das muss ja ein ziemlicher Schock sein. Ich halte meine Pferde auch im Offenstall. Darf man fragen, wer Euch die Haltung der Pferde jetzt verboten hat? Das Vet-Amt? Abgemagert sehen sie auf den Fotos ja nicht aus. Was war denn die Begründung? Reichte denen der Unterstand bei dem aktuellen Wetter dann doch nicht aus? Oder was war der Grund? Ist ja immer gut zu wissen, worauf man achten muss. Danke und Euch alles Gute!

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    1. Hallo Christian,
      das ist eine lange Geschichte, in der wir über einen Zeitraum von fast 2 Jahren sehr viel Schutz vom Vet-Amt hatten. Zuerst war eine andere Amtstierärztin da, selbst Pferdehalterin.
      Ich gehe davon aus, dass die ganze Sache ursprünglich von einer unmittelbaren Weidenachbarin und unserer früher mal besten Freundin, die auch unser weißes Pony lange reiten durfte, bis die Kleine zu alt und sie selbst zu dick wurde, die auch eine Freundin dieser Weidenachbarin mit jüngeren und kräftigeren Pferde ist, angeleiert wurde.
      Ob der Grund ist, dieses Stück Weideland selbst dazu pachte zu wollen oder einfach nur Spaß daran, andere Menschen zu quälen, ist schwer zu sagen.
      Unsere ehemalige Freundin hat sich jedenfalls gut einspannen lassen.
      Es fing damit an, dass unsere Weidenachbarin zuerst in unserem Ex-Pensionsstall anrief und uns da schlechtgemacht hat und dann die Verpächterin des Weidelands, sie solle doch den Vertrag mit meinem Mann annullieren. (die Frau hat sogar meine Kinder bei der Arbeit angerufen und sonstwen .. ab und zu kommt sowas dann ja bei uns an und wir erfahren davon)
      Unser Pony neigt zu Hufrehe, hatte aber keine, als es losgehen sollte. Da wurde zum ersten Mal das Vet-Amt benachrichtigt, wir würden mit einem schwer lahmenden Pony 11 km zu Fuß gehen wollen beim Umzug. Die Vet-Ärztin kam, als wir da waren, sah, dass unser Pony gesund ist, es war alles okay.
      Der nächste Anruf kam ein paar Tage später, unsere Pferde hätten kein Wasser und das Pony würde bereits krümeligen Urin ausscheiden. Die damalige Vet-Ärztin war schnell, fand genug Wasser, aber als wir abends wieder kamen, hatte jemand das gesamte Wasser ausgeschüttet. Wir haben Anzeige erstattet, aber sowas verläuft sich ja halt im Sande.
      Klagen beim Amtsgericht, Strafanzeigen bei der Staatsanwalt .. kannst vergessen . Stalking ist den Leuten zu kompliziert .. ich könnte Dir das Ausmaß diese Dinge auch hier in der Kommentarfunktion gar nicht erklären, das füllt ganze Aktenordner .. nur so grob ma.

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    2. Die damalige Vet-Ärztin sagte, wir müssen unbedingt die Lücke zwischen Baurecht und Tierschutz finden .. sie war auch damit einverstanden, wie wir das dann mit dem Bauamt Preetz zusammen gelöst haben .. so darf das dort stehenbleiben und reichte ihr als Schutz auch aus. Das ist auch nicht der Grund für die Probleme, die wir jetzt haben.

      Die nächste Attacke kam im Winter drauf .. wir würden die Pferde nicht genug füttern. Die noch immer alte Vet-Ärztin fand, dass unsere Pferde gut aussehen .. hat uns empfohlen, mal unseren Haustierarzt zu holen und sie gründlich untersuchen zu lassen, dann könnte sie schon am Telefon immer sagen, ist Quatsch. Der hat wegen des Gewichts unserer Pferde da aufgeschrieben, unsere Große ist adipös, also eher zu dick, die Kleine gut so .. die wegen der Reheneigung ja auch gar nicht fett sein sollte, denn Übergewicht ist bei Hufrehe-Neigung total fehl am Platz.
      Wir haben seit 1992 immer Heu bei einem inzwischen 91 Jahre alten Bauern geholt, der um die Ecke war .. der nun im Rollstuhl saß und eine Pflegerin hat .. den hat dann einer angerufen, wir würden in seine Heuscheune einbrechen .. der Mann langete mit einer Herzattacke im Krankenhaus. Sein Heu wurde an einen Bauern in der Umgebung verkauft. Wir mussten von heute auf morgen einen anderen Heubauern suchen. Fanden aber einen.
      Es liegt uns eine What's App-Korrespondenz vor, wo sich unsere Weidenachbarin mit einer ehemaligen Freundin, die uns das später aber alles wiedererzählt hat, darüber unterhalten hat, son Mist, wenn morgen das Vet-Amt käme (weiß nicht, ob die alleine da waren, uns hat keiner was gesagt), dann wäre ja doch Heu da und das hätte wieder nicht geklappt. Danach war auch wieder eine Weile Ruhe.

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    3. Dann hatten wir uns überlegt, weil unsere zwei ja schon alte Mädchen sind und man ein Pferd alleine nicht halten kann, da das andere dann vermutlich panisch durch den Zaun rennt, dass es dort auf diesem Pachtland besser wäre, noch ein drittes Seniorenpferd dazuzustellen, dachten an einen Wallach in ihrem Alter.
      Schon bei ebay folgt uns offensichtlich jemand .. man kann seine Follower da auch nicht löschen oder so .. jemand ließ ständig unsere Anzeigen löschen. Leute aus unserer Nähe, die alte Wallache abgeben wollten, wurden angeschrieben und vor uns Tierquälern gewarnt .. auch die Pferdeklappe wurde vor uns gewarnt, wenn wir da fragen sollten, weil wir ja Tierquäler seien.
      Schließlich fanden wir einen dazu passenden Wielkopolski-Wallach in Friedrichskoog .. vorsichtig geworden, erzählten wir vorher nicht, wo wir ihn herholen.
      Er fuhr brav im Hänger mit, kam auch gut bei uns an. War ein Tier, dass vorher nur 3 Monate bei seiner Vorbesitzerin war, komplett abgemagert bei ihr angekommen ist, bei ihr was zugenommen hatte. Auch bei uns hat er über Sommer und Herbst weiter zugenommen, hielt sein Gewicht auch bis ca. Anfang Februat 18.

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    4. Über Facebook wurde dann so lange von unserer Weidenachbarin gesucht, bis sie die Vorbesitzerin des Wallachs in Friedrichskoog fand .. der hat sie erzählt, wir würden Heu stehlen, seien mehrfach vorbestrafte Tierquäler und wir hätten am 18.8.17 ihren Hengst vergiftet (der soll vergiftet worden sein, wir wissen nicht genau, ob das auch stimmt, nur dass er wirklich gestorben ist), sie hätte die giftige Substanz, an der er gestorben sei, bei uns auf der Koppel gefunden. Das wurde schon als es passierte damals über Facebook so verbreitet und ging von unserer Weidenachbarin und unserer ehemaligen Freundin aus.
      Wir hatten übrigens zu der Zeit, als dieser Hengst starb, eine Freundin zu Besuch, die mit uns auf der Weide Kaffee trinken war, wir haben im Round Pen gespielt, viele Fotos gemacht .. natürlich kein Pferd vergiftet .. hatten aber am Abend vorher und auch nachmittags ein Auto bei ihrer Sommerweide gesehen, dass laufend stehengeblieben war, was uns komisch vorkam.
      Um zu helfen, haben wir das gepostet .. wir dachten, vielleicht ein Spaziergänger dieses Auto auch gesehen und mehr erkannt, vielleicht sogar die Autonummer.
      Sie ließ diese Posts löschen und schon damals würde über Privatnachrichten verbreitet, wir seien die Pferdemörder.

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    5. Dann nach einem dieser totel regnerischen Herbststürme, als der Wind mal von der anderen Seite kam und auch in unsere drei Unterstände rein war und wirklich da drin alles nass, kam wieder das Vet-Amt .. da wegen der Unterstände. Wir sagten, wir kennen Leute, denen momentan das Wasser selbst in feste Ställe durch den Beton von unten in die Boxen läuft .. und bei uns wäre es wirklich die Ausnahme, dass die Unterstände von innen mal nass wären.
      Wir unterhielten uns darüber (war nun die neue Vet-Ärztin), eventuell was mit Stallmatten zu machen .. jetzt diesen Sommer .. wogegen wir ja nichts gehabt hätten, vielleicht wäre das ganz praktisch gewesen.

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    6. Dann Mitte Februar bekam unser neuer Wallach Kotwasser. Wir hatten vorher immer morgens Heu und Abends Mini-Heulage gefüttert. Es hatten aber auch viele Leute immer wieder was über den Zaun gefüttert. Wussten nun nicht genau, was ihm davon nicht bekommen sein könnte.
      Wir stellten auf jeden Fall alles um, fanden einen Bauern mit ganz tollem Öko-Heu und das Kotwasser ging binnen ca. einer Woche weg.
      Unser Wallach hatte schon gleich einen komplett zerstörten Trapezmuskel ... vermuten, er wurde in Polen oder woanders mit komplett falschem Sattelzeug oder Fahrgeschirr so malträtiert, dass der Rücken halt im Eimer war.
      Der Rücken fiel nun noch mehr ein, als er Kotwasser hatte und auch sein runder Popo wurde dann ganz spitz.
      Schon hatten wir den nächsten Besuch beim Vet-Amt, wir würden unsere Pferde verhungern lassen.
      Da hieß es zuerst, wir sollten mal nachsehen lassen, ob unser Wallach vielleicht einen schlechten Zahn hätte, der gezogen werden müsste .. das auch belegen .. und es wurde uns empfohlen, mal eingeweichte Rübenschitzen zu füttern, weil die dick machen.
      Also kam unser Tierarzt wegen der Zähne. Er hatte keinen schlechten Zahn, die Zähne sahen insgesamt relativ gut aus, aber wir machten ab, die mal nachfeilen zu lassen.
      Aber er war schwer herzkrank .. Rechtsherzinsuffizienz. Deshalb nahm der Tierarzt im Blut ab, um die Leber und Nieren genauer zu untersuchen, weil eine so schlimme Herzkrankheit oft dazu führt, dass andere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden.
      Wir kriegten auch noch alles mögliche für die Darmsanierung wegen dem Kotwasser vorher, falls da was nicht in Ordnung wäre mit den Darmbakterien, was für den Muskelaufbau.
      Und dann gab und die Vet-Ärztin die Telefonnummer von einer Tierschutzorganisation, die ich hier öffentlich mal nicht nennen kann, jedenfalls jetzt noch nicht, bevor die beiden Stuten in Sicherheit sind .. sind bekannt als Tierschützer. Die würden uns helfen wollen.
      Die schickten eine Pferdedecke und 10 kleine Ballen Heu (die verfüttern wir doch binnen maximal 3 Tagen).
      Die setzten dann eine totel fiese Meldung auf ihre Facebook-Seite mit einem absolut gemeinen Foto von unserem Schecken.
      Das setzte eine Diskussion in Gange, die sowas von gemein war ...wenn gute Freunde oder wir selbst da was zu gesagt haben, wurde das immer alles gelöscht .. nur die Hass-Postings blieben stehen.

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    7. Und von diesen Leuten rufen momentan jeden Tag Unzählige beim Vet-Amt Plön an und setzen die Leute da so unter Druck, dass die keine ruhige Minute mehr haben. Die Vet-Ärzte da werden auch mit Anzeige bedroht, weil sie ja nichts gegen uns Tierquäler täten, die den Schecken hätten verhungern lassen und unsere Stuten angeblich auch fast .. die sind vollkommen normalgewichtig.
      Unser Wallach starb an Leberversagen. Seine Nierenwerte waren sehr schlecht und auch sein Herz.

      Er kippte nachts um, noch bevor seine Blutwerte ausgewertet waren. War vermutlich schwer krank, schon als er bei uns ankam.

      Auch bei unserer Weidenachbarin sind schon mehr als ein Pferd gestorben .. aber da ist das traurig .. wir aber dürfen nicht traurig sein wegen unseres Schecken . wir sind ja Tiermörder.

      Das Vet-Amt sagt, wir müssen da weg .. das ist uns auch klar.

      Nun gehen unsere Stuten auf einen Gnadenhof, wo sie hoffentlich in Sicherheit sind .. wir werden niemand sagen, wo genau der ist, weil wir Angst haben, dass diese beiden Frauen auch da dann ihren Facebook-Mob hinschicken. Diese "Tierschutz"-Organisation macht sowas übrigens häufiger .. wir sind die die Einzigen, denen sowas über diesen "gemeinnützigen Verein" passiert.

      Aber man will ja nur "helfen".

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